Prozessmanagment - WS26/27
Teilnahmevoraussetzungen
Es sind praktische Erfahrungen in der Projektarbeit wünschenswert, aber keine zwingende Voraussetzung.
Termine
- Einführung: Di. 10.11.2026 von 17:00 – 18:30 Uhr, online (Zoom)
- 1. & 2. Coaching: Fr. 04.12.2026 von 09:00 – 18:00 Uhr, NB 02/33
- 3. Coaching: Sa. 05.12.2026 von 09:00 – 13:00 Uhr, Wasserstr. 221 (Raum 4.20)
- 4. & 5. Coaching: Fr. 18.12.2026 von 09:00 – 18:00 Uhr, NB 02/33
- 6. Coaching: Sa. 19.12.2026 von 09:00 – 13:00 Uhr, Wasserstr. 221 (Raum 4.20)
- Prüfungsleistung: Hausarbeit
Ziele
1. Grundlagen des Prozessmanagements verstehen:
- zentrale Begriffe, Konzepte und Ziele des Prozessmanagements nachvollziehen
- unterschiedliche Ansätze des Prozessmanagements mit historischem Bezug einordnen sowie aktuelle Entwicklungen des Feldes diskutieren
2. Geschäftsprozesse modellieren:
- Grundlagen der Prozessmodellierung erfassen und deren Bedeutung für das Prozessmanagement einordnen
- arbeitsteilige Geschäftsprozesse mittels Ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK) sowie Business Process Model and Notation 2.0 (BPMN 2.0) modellieren
3. Prozesse analysieren und kontinuierlich optimieren:
- Methoden der Prozessanalyse auf konkrete Anwendungsfälle übertragen und Optimierungspotenziale identifizieren
- Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen entwickeln und hinsichtlich ihrer Wirkung beurteilen
Inhalte
Das Modul vermittelt zentrale Grundlagen, Methoden und Werkzeuge des Prozessmanagements und adressiert damit eine zentrale Aufgabe von Führungskräften: die Neugestaltung und kontinuierliche Optimierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen auf Basis einer prozessorientierten Sichtweise. Im ersten Schritt werden relevante Begriffe, Konzepte und Ziele des Prozessmanagements eingeführt sowie unterschiedliche Ansätze mit historischem Bezug und aktuellen Entwicklungen vorgestellt. Darauf aufbauend rückt die Prozessmodellierung als wesentlicher Bestandteil des Prozessmanagements in den Fokus. Die Studierenden lernen häufig verwendete Modellierungsansätze kennen, darunter Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) und Business Process Model and Notation 2.0 (BPMN 2.0), und wenden diese insbesondere auf arbeitsteilige Geschäftsprozesse an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Prozessanalyse und Prozessoptimierung, wobei nicht nur die einmalige Neugestaltung, sondern auch die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen reflektiert wird. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die erlernten Methoden und Konzepte frühzeitig anhand von Anwendungsfällen und Übungen auf Praxisfälle zu übertragen.
Für weitere Informationen siehe die Modulbeschreibung
Lehrform
Selbststudium, Coaching, Präsentationen, Gruppenübung und Moderation, praktische Übungen, komplexe Fallbearbeitung, projektorientiertes Arbeiten in Kleingruppen
Prüfungsform
Hausarbeit
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Studienleistungen:
- Mitgestaltung einer Coachingsitzung z. B. durch eine Präsentation, die
Anleitung zu Übungen, durch die Moderation des Erfahrungsaustauschs - Aktive Beteiligung durch Gruppenarbeit und Präsentation im Rahmen der Praxiswoche
Prüfungen (benotet):
- Klausur
Literatur
- Boes, A; Kämpf, T.; Langes, B; Lühr, T. (2018): Lean und Agil im Büro. Bielefeld.
- Fiedler, R. (2016): Controlling von Projekten, 7., aktualisierte und überarbeitete
Auflage, Wiesbaden - Gloger, B. (2014): Das Scrum-Prinzip. Agile Organisationen aufbauen und
gestalten. In: Wirtschaft und Management. – Schriftenreihe zur
wirtschaftswissenschaftlichen Theorie und Praxis. Wien, S. 1-26. - Schwaber, K. (2004): Agiles Projektmanagement mit Scrum. Unterschleißheim
Sonstiges
Bitte beachten Sie, dass sich die Angaben vor dem Beginn der Vorlesungszeit ändern können.
